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ETF-Kosten

TER bei ETFs: Was kostet ein Fonds wirklich?

0,12 %, 0,20 % oder 0,50 % – kleine Zahlen, die langfristig trotzdem eine Rolle spielen. Die TER ist wichtig, aber nicht die ganze Geschichte.

Was bedeutet TER?

TER steht für Total Expense Ratio. Sie beschreibt die laufenden Kosten des Fonds pro Jahr in Prozent des Fondsvermögens. Diese Kosten werden nicht separat abgebucht, sondern wirken sich laufend auf die Fondsentwicklung aus.

Was steckt nicht zwingend darin?

Handelskosten, Spreads, Steuern oder mögliche Gebühren Ihres Brokers können zusätzlich relevant sein. Auch die sogenannte Tracking Difference kann zeigen, wie gut ein ETF seinen Index tatsächlich nachbildet.

Nicht nur nach der billigsten Zahl auswählen

Ein sehr niedriger TER ist attraktiv. Trotzdem sollten Index, Streuung, Fondsgröße, Replikation und die gesamte Strategie zu Ihnen passen.

Vom Wissen zur eigenen Simulation

Theorie ist hilfreich – spannender wird es mit den eigenen Zahlen. Wählen Sie Sparrate, Startjahr und Ihr ETF-/Fondsportfolio und sehen Sie, wie sich unterschiedliche Sparformen unter denselben historischen Marktbedingungen entwickelt hätten.